Was bedeutet Sexualität für die Chinesische Medizin? Teil 2

Shownotes

Im zweiten Teil des Podcasts geht der Sinologe Cobos Schlicht besonders auf die medizinischen Schriften ein. Hier wird auch den Zyklen des Beischlafs besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Schon lange vor der Forschung der Amerikaner William Masters und Virginia Johnson, die in den 1960 mit der Publikation des Buchs „Die sexuelle Reaktion“ Aufsehen erregten, kannten die Chinesen die Phasen der sexuellen Erregung bei der Frau. Der Mann wurde dazu aufgefordert, sie zu beachten und sich selbst zurückzuhalten, um „in Einheit mit der Frau zu kommen“.

Carlos Cobos Schlicht wirbt dafür, auch in unserer westlichen Gesellschaft anders mit Sexualität umzugehen. Sich von den Bildern aus Filmen zu lösen, in denen die sexuelle Vereinigung meist schnell auf einen fulminanten Höhepunkt zusteuert. Stattdessen sollten wir, wie beim Qi Gong, Bilder kreieren, die uns helfen, uns selbst in unserer Wesenheit wieder zu erkennen. „Die Frage: Wie lernen wir uns selbst zu finden, ist das Thema der Chinesischen Medizin, des Qi Gong und nicht zuletzt auch der Sexuallehre.“

Sexualität ist auch ein Thema auf den 54. TCM Kongress in Rothenburg vom 16.-20. Mai 2023. Mehr informationen unter www.tcm-kongress.de

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